„Das wirkliche Glück…“

Das wirkliche Glück empfinden wir nur, wenn wir uns umsonst verausgaben, so als ob sich in uns eine Wunde öffnete: wir wollen stets der Nutzlosigkeit unserer Verausgabung gewiß sein, manchmal auch ihrer Verderblichkeit. Wir wollen uns so weit wie möglich von jener Welt entfernt wissen, in der Vermehrung von Ressourcen die Regel ist. Aber ‚so weit wie möglich‘ sagt wenig: Wir wünschen uns eine kopfstehende Welt, wir wünschen eine verkehrte Welt.“ (Georges Bataille, Die Erotik, München 1994, S. 167)

 

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